Montag, 12. März 2007

Gratulation zur Ehrung von Bhante Seelawansa


Die Saat gedeiht und wächst

Als Obmann des Vereines
THERAVADA GRUPPE SALZBURG – BUDDHISTISCHE PRAXIS IM ALLTAG
gratuliere ich unserem Ehrenmitglied, dem Ehrwürdigen Bhante Seelawansa Maha Thero herzlich zur Verleihung des Titels „Europa Mahadvipa Dhammadatu Sanghapati“.

Bhante Seelawansa genießt in Salzburg hohes Ansehen. Er war es , der wesentlich dazu beigetragen hat, daß in Salzburg eine Meditationsgruppe der Theravada-Tradition vor vierzehn Jahren entstanden ist.

Meine eigene buddhistische Praxis wurde wesentlich von Bhante Seelawansa geprägt. Wir sind uns erstmals im November 1986 begegnet und er war und ist mir seither ein spiritueller Freund. Ich freue mich mit ihm, daß er nun für seine Verdienste in Europa in Sri Lanka geehrt wird. Bhante Seelawansa hat viele Dhamma-Körner in Salzburg, Österreich und Europa gesät. Seine Saat gedeiht und wächst und ist für uns alle von hohem Wert. Die Lehre des Buddha ist von globaler Bedeutung und Bhante Seelawansa trägt dazu wesentlich in Europa bei. Herzlichen Dank und nochmals herzliche Gratulation!

Dr. med. Paul Chalupny

Mittwoch, 31. Januar 2007

Medien-Aussendung der Theravada Gruppe Salzburg


Der Mensch ist nicht für die Religion da, sondern
die Religion ist für die Menschen da.

Der neugegründete Verein Theravada Gruppe Salzburg - Buddhistische Praxis im Alltag bietet regelmäßig am Dienstag von 19-21 Uhr die Möglichkeit zur gemeinsamen Übung von buddhistischen Meditations-Methoden.
Die Meditationsabende finden im Buddhistischen Zentrum Salzburg, Lehener Straße 15 statt.
Die achtsame Beobachtung der eigenen körperlichen und geistigen Reaktionen auf die verschiedensten Ereignisse im täglichen Leben soll durch gemeinsame Übungen in der Gruppe trainiert und gefördert werden.
Atemmeditation, Sitzmeditation, Gehmeditation, Übungen in Liebender Güte, Mitgefühl, Mitfreude, Gleichmut und Gespräche über die eigenen Erfahrungen in den Übungen sind neben Gesprächen über die buddhistische Lehre und ihre praktische Anwendung im Alltag die Schwerpunkte im Ablauf der Meditationsabende. Auch Ganztagsmeditationen werden angeboten.
Man braucht nicht Buddhist zu sein, um Meditation zu üben. Die Lehre des Buddha ist auch nicht eine, zu der man kommt und glaubt, sondern zu der man kommt, sieht und praktiziert. Die Menschen sollen durch ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse selbst entscheiden, ob sie von den Übungen und Lehren des Buddha etwas für ihre innere Entwicklung lernen können.
Grundbedingung für Fortschritte in den Übungen ist die Beachtung ethischer Grundsätze. Nur so kann der Geist beruhigt und konzentriert werden und zu klaren Beobachtungen und tiefen Einsichten gelangen.
Im Namen des Vorstandes ersuche ich freundlich um Ihre Unterstützung durch Veröffentlichung dieser Medien-Aussendung und um die Aufnahme der regelmäßigen Dienstag-Termine in die laufenden Ankündigungen Ihres Veranstaltungskalenders.
Für weitere Informationen über unseren Verein (Vorstand, Statuten, Vereinsregisterauszug, Folder, Veranstaltungen, links) verweise ich auf unsere Website


Für den Vorstand:

Mit freundlichen Grüßen und mit der Absicht auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihrem Medium

Dr. Paul Chalupny

Dienstag, 30. Januar 2007

Ganztags-Meditation


Ganztags-Meditation mit Matthias Nyanacitta
Ein Tag für den Herzputz (Uposatha)


Mindestteilnehmerzahl: 6

Bitte um verbindliche Anmeldung bis spätestens 24. Feb. 07 bei Waltraud -
bevorzugt per E-Mail: wapostl@aon.at (Tel.: +43 6589/4394)

Tag: Sonntag, 4. März 2007
Zeit: 10:00 – 17:00 Uhr, ab 18:00 Uhr: Puja
Ort: Buddhistisches Zentrum Salzburg

Kosten: ca. € 25,- Organisationskosten
zuzüglich freiwilligem Beitrag (Dana) für den Gastlehrer
(Die Organisationskosten für Anreise, Raummiete und Verpflegung für den
Lehrer werden auf die Teilnehmer umgelegt.)

In den buddhistischen Ländern Asiens enthalten die Kalender oft Hinweise auf einen bestimmten Tag des Mondzyklus, der Uposatha ("Innehalten") genannt wird. Dabei stehen die Vollmondtage heute im Vordergrund, an denen die Menschen in besonderer Weise aktiv werden und sich - intensiver als an anderen Tagen - um gutes Denken und Handeln bemühen. Dies mehrt einen Schatz, der "Verdienste" (punna) genannt wird, was etwas bezeichnet, das den Lebensstrom reinigt und gute Früchte trägt. "Verdienstvolles Wirken" ist ein Schlüssel auf dem Weg zu wahrem Glück und Frieden.
An Uposatha führen sich die Menschen tiefere Werte vor Augen, die in der Geschäftigkeit des Alltags oft aus dem Blick geraten. Durch ihre guten Bemühungen stärken sie hilfreiche Fähigkeiten und machen sich bewusst, dass ein nur weltlich orientiertes Leben nicht das Höchste ist, sondern ein nach außen einfaches, aber nach innen reiches geistliches Leben.
Ein regelmäßiger "Herzputztag" ist die beste Erholung für Herz & Geist (citta) und eine Quelle der Zuversicht, die ihren Inhalt immer müheloser in das Leben verströmen kann, wenn wir lernen, uns für Höheres, Weiteres und Tieferes zu öffnen und Zeit zu nehmen. Dies fällt leichter, wenn wir unseren Blick auf die universelle Vernetztheit der Dinge richten und allmählich mit dem Herzen sehen, das alles aus Ursachen entsteht, zu deren heilsamer Qualität wir selbst beitragen können.
Stille und angeleitete Meditationen, Übungshinweise, Lehrgänge und Möglichkeit zum Austausch gestalten den Tagesablauf.



Matthias Nyanacitta Scharlipp, geb. 1961, lernt seit Anfang der 90er Jahre bei verschiedenen Ethik-,Meditations- und Weisheitslehrern der Theravada Tradition. 1996 beendete er seine Karriere als Jurist und lebt seitdem in buddhistischen Gemeinschaften in Europa und Asien, davon mehrere Jahre als Mönch in Deutschland, Sri Lanka und Indien. 1996 – 2000 in der Buddha-Haus Gemeinschaft und Mitaufbau des Waldklosters Metta Vihara. Begleitung Meditierender seit 1997 auf Wunsch von Ayya Khema, die ihm den Namen Nyanacitta gab. Von 2001 – 2006 Assistent im Meditationszentrum vom Wat Kow Tahm, Thailand. Zur Zeit lebt er mit seiner Frau Mattea in Berlin.